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Ein Kommentar von Sabine Brendel.

Ein Kommentar von Sabine Brendel.

Ein Kommentar von Sabine Brendel.

Am Donnerstag beginnt das unwürdige Geschachere ums Geld. Kanzlerin Merkel und ihre Kollegen werden vor allem auf nationale Interessen achten. Das fördert die Europa-Verdrossenheit. Daher muss sich die Weise ändern, wie die EU an Geld kommt.

Derzeit stecken die Staaten Geld in die EU-Kasse. Von jeden überwiesenen 100 Euro fließen 94 Euro als Investitionen in die Staaten zurück. Klar, dass jedes Land so viel Geld wie möglich zurückbekommen möchte. Dabei geht der europäische Gedanke flöten: Europa soll allen ein besseres Leben ermöglichen

Es ist Zeit, dass die Staaten mutig sind und der EU mehr eigene Einnahmen zubilligen. Die Bürger müssen keine Angst haben, dass ein Geld verschlingender Moloch entsteht. Die Union wirtschaftet jährlich mit einer Summe, die etwa einem Prozent der EU-Wirtschaftsleistung entspricht. Die Staaten werden darauf achten, dass das so bleibt.

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