FDP-Antrag zu Förderschulen findet keine Mehrheit.

Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat die schulische Inklusion gestern im Landtag  verteidigt. (Archivfoto)
Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat die schulische Inklusion gestern im Landtag verteidigt. (Archivfoto)

Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat die schulische Inklusion gestern im Landtag verteidigt. (Archivfoto)

Federico Gambarini

Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat die schulische Inklusion gestern im Landtag verteidigt. (Archivfoto)

Düsseldorf. Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat die schulische Inklusion gestern im Landtag mit dem Hinweis verteidigt, der Prozess folge dem Elternwillen. Dafür habe das Land tausend Stellen nachgelegt. Die Wahlmöglichkeit zwischen Förder- und Regelschule bestehe aber weiterhin. Während die Zahl der Förderschulen in NRW auf gut 400 gesunken ist, hat sich die Inklusionsquote von Schülern mit Förderbedarf von 16 Prozent im Schuljahr 2009/10 auf 42 Prozent in diesem Schuljahr erhöht.

Die FDP sprach in der Debatte von einem unverantwortlichen Kahlschlag bei den Förderschulen. Die CDU kritisierte, sie seien nur noch ein „ungewolltes Anhängsel in der Schullandschaft“. Der FDP-Antrag, ein weiteres Schließen von Förderschulen aufgrund der veränderten Mindestgrößenverordnung auszusetzen, fand aber keine Mehrheit.

Die neue Mindestgrößenverordnung für Förderschulen war im November 2013 in Kraft getreten, nachdem der Landesrechnungshof festgestellt hatte, dass Ausnahmeregelungen bei der Mindestgröße mittlerweile überhand genommen hatten. Träger sind Kommunen, Kreise und Landschaftsverbände. (er)

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