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Ein Spieler eines Paintball-Teams in Berlin.

Ein Spieler eines Paintball-Teams in Berlin.

Reuters

Ein Spieler eines Paintball-Teams in Berlin.

Berlin. Bei der geplanten Änderung des Waffenrechts will die große Koalition vorerst auf ein Verbot von Jagdspielen wie Paintball verzichten. «Ein Verbot wird es jetzt nicht geben», sagte der SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit einen Bericht der «Berliner Zeitung».

Es solle aber ein Prüfungsprozess eingeleitet werden, bei dem Gutachten eingeholt und mögliche Gesetzesänderungen aufgezeigt werden sollten. Denkbar seien etwa Altersbeschränkungen und Regelungen bezüglich «der Art des Outfits» bei dem Kampfspiel.

Die Innenexperten der großen Koalition hatte sich am Dienstagabend mit dem Bundesinnenministerium auf eine Verschärfung des Waffenrechts geeinigt. Neben einer schärferen Kontrolle von zu Hause aufbewahrten Schusswaffen sollten Jagdspiele wie Paintball künftig als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

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