High-Tech Wasserwerfer aus China sollen dem Regime helfen die Proteste der Opposition zu unterdrücken. Zur Verhaftung von Regimegegnern haben die Sicherheitskräfte vom Westen neue Techniken abgeschaut.

Moderne Technik gegen Demonstranten. Mit Wasserwerfern wie diesem will das Regime im Iran die Proteste der Opposition unterdrücken.
Moderne Technik gegen Demonstranten. Mit Wasserwerfern wie diesem will das Regime im Iran die Proteste der Opposition unterdrücken.

Moderne Technik gegen Demonstranten. Mit Wasserwerfern wie diesem will das Regime im Iran die Proteste der Opposition unterdrücken.

Hersteller

Moderne Technik gegen Demonstranten. Mit Wasserwerfern wie diesem will das Regime im Iran die Proteste der Opposition unterdrücken.

Düsseldorf. Im Kampf gegen die Demokratisierungsbestrebungen der politischen Opposition im Iran hat das Regime von Präsident Mahmud Ahmadinedschad nun offenbar neue Technik aus China erhalten.

Wie mehrere Webseiten der Opposition und die Los Angeles Times berichten, wurden mehrere hochmoderne Wasserwerfer-Fahrzeuge zur Aufstandsbekämpfung bei einer chinesischen Firma bestellt und bereits geliefert.

Die gepanzerten Lastwagen sind nach Herstellerangaben mit einem 8000 Liter Wassertank ausgerüstet und haben zwei Wasserkanonen mit 70 Metern Reichweite.

Was sie von den Wasserwerfern der deutschen Polizei unterscheidet, ist vor allem die Tatsache, dass mit den Kanonen sowohl kaltes als auch heißes Wasser versprüht werden kann. Außerdem sind Tanks für Tränengas, brennbare Flüssigkeiten und Farbe an Bord - ein Räumschild soll helfen, Straßensperren zu durchbrechen.

Damit rüstet das Regime erneut gegen die Regierungsgegner auf. Auch ihre Taktik haben die Milizien und Polizeikräfte der Regierung geändert. Immer häufiger markieren sie Demonstranten mit Farbe, um sie später indentifizieren und festnehmen zu können. Eine Taktik, die bereits länger in westlichen Ländern genutzt wird. 

Um den Demonstranten die Kommunikation mit dem Ausland zu erschweren und um die Berichterstattung in ausländischen Medien einzuschränken, wurden bereits in der Vergangenheit schon der Zugriff auf ausländische Nachrichtenseiten und auf Kommunikationsdienste wie Gmail oder Facebook gesperrt.

Auch die Möglichkeit, Kurznachrichten über Mobiltelefone zu verschicken, ist regelmäßig eingeschränkt, damit Protestler ihre Aktionen nicht koordinieren können.Auch der Empfang ausländischer Fernsehsender wird gestört: betroffen ist neben der englischen BBC auch das Auslandsprogramm der Deutschen Welle.

Trotzdem gehen die Proteste gegen die Regierung Ahmadinedschads im Iran ungeachtet aller Repressalien gegen Regimegegner weiter. Während der Feierlichkeiten zum Jahrestag der islamischen Revolution am Donnerstag demonstrierten wieder Tausende und forderten mehr Demokratie.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer