Bundesregierung und Kommunen wollen flächendeckend Trinkwasserbrunnen installieren.

Wie hier in Krefeld gibt es bereits in vielen Städten kostenlose öffentliche Trinkwasserspender.  Archiv
Wie hier in Krefeld gibt es bereits in vielen Städten kostenlose öffentliche Trinkwasserspender. Archiv

Wie hier in Krefeld gibt es bereits in vielen Städten kostenlose öffentliche Trinkwasserspender. Archiv

Dirk Jochmann

Wie hier in Krefeld gibt es bereits in vielen Städten kostenlose öffentliche Trinkwasserspender. Archiv

Berlin. Die Niederlande machen es vor: Dort sind seit 2012 auf öffentlichen Plätzen sowie an Bahnhöfen etliche Trinkwasserhähne installiert worden, an denen kostenlos der Durst gelöscht werden kann.

Das soll in Deutschland Schule machen: Politik, Kommunen und Wasserwirtschaft sind dafür, hierzulande ebenfalls flächendeckend frei nutzbare Wasserspender aufzustellen.

Die Idee geht auf eine Eingabe beim Petitionsausschuss zurück

Bereits im September 2013 hatte der Bundestag das Vorhaben positiv bewertet und eine Empfehlung des Petitionsausschusses abgesegnet. Der hatte sich mit der Eingabe eines Bürgers beschäftigt und war nach einer Stellungnahme der Bundesregierung zum Ergebnis gekommen, dass die Aufstellung hygienisch betriebener und sorgsam gewarteter Trinkwasserspender dem Verbraucher nütze sowie die Eignung von „Wasser aus dem Hahn“ zum Trinken vermittle.

Gleichzeitig werde ein Beitrag geleistet, „den Aufwand für den Transport und die Entsorgung von Flaschen zu reduzieren“. Zuständig für die Umsetzung seien aber die Bundesländer. Ihnen wurde die Empfehlung inzwischen weitergeleitet.

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