Nach dem Großeinsatz in Chemnitz wegen möglicher Anschlagsvorbereitungen sucht die Polizei nach einem Verdächtigen aus Syrien. Der 22-Jährige steht im Verdacht, einen Sprengstoffanschlag vorbereitet zu haben. Zwei Verdächtige wurden festgenommen.

Chemnitz./Update  Im Zuge der Anti-Terror-Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen islamistischen Bombenbauer in Chemnitz hat die Polizei den Hauptbahnhof teilweise für Reisende gesperrt. Ein Spezialroboter untersuchte dort am Samstag auf einem Gleis einen roten Koffer, den zwei dort festgenommene Verdächtige bei sich hatten. Das teilte das Landeskriminalamt mit.

Zuvor hatte die Polizei bei der Durchsuchung einer Wohnung in Chemnitz mehrere Hundert Gramm Sprengstoff gefunden. Der Hauptverdächtige, ein 22-jähriger Syrer, war am Samstag auf der Flucht, wie ein Sprecher des Landeskriminalamts berichtete. Ein Pressesprecher des LKA informiert zu den Ereignissen in Chemnitz.

14 Uhr: Nach dem Großeinsatz in Chemnitz wegen möglicher Anschlagsvorbereitungen sucht die Polizei nach einem Verdächtigen aus Syrien. Es handele sich um den in Syrien geborenen Jaber A., teilte die Polizei Sachsen am Samstag mit. Der 22-Jährige steht im Verdacht, einen Sprengstoffanschlag vorbereitet zu haben.

 

Polizei Sachsen bittet um Mithilfe


Es handelt es sich bei der Person um: Jaber ALBAKR, geb. 01.10.1994 in Saasaa/Damaskus-Land/Syrien,

Aktuell ist ALBAKR mit einem schwarzen Kapuzensweatshirt mit auffälligem Druck bekleidet.

Hinweise zur Person bitte telefonisch an das Landeskriminalamt Sachsen unter 0351/8554114 oder an jede andere Polizeidienststelle oder per E-Mail an lka@polizei.sachsen.de

 

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