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Christopher Chirvi

Christopher Chirvi

Christopher Chirvi

Seit Monaten steht die Bundeswehr wegen ihrer mangelnden Ausrüstung in den Schlagzeilen. Nicht versorgungsreife Waffensysteme, eine flugunfähige Helikopter-Flotte bei der Marine und von 180 „Boxer“-Panzern sind nur 70 einsatzbereit. Jetzt geht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in die Offensive.

Sie distanziert sich von der Bundeswehrreform ihrer Vorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg und Thomas de Maizière und setzt wieder auf mehr Panzer. Doch sind diese tatsächlich nötig? Vielleicht ist es nur ein symbolischer Akt. An den Grenzen Europas herrscht Krieg, die Bundeswehr soll laut Papier aber mit 225 Panzern auskommen, während sie in den 80er Jahren noch etwa 3500 davon gebraucht habe. Symbolik, die sehr viel Geld kostet. Vielleicht ist mehr nötig, als ein solcher Akt. Viel eher müsste die komplette Reform überarbeitet werden.

 

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