Staatsanwaltschaft in Köln: Besonders dramatisch soll die Situation in Sachsen, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sein. Foto: Oliver Berg/Archiv
Staatsanwaltschaft in Köln: Besonders dramatisch soll die Situation in Sachsen, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sein. Foto: Oliver Berg/Archiv

Staatsanwaltschaft in Köln: Besonders dramatisch soll die Situation in Sachsen, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sein. Foto: Oliver Berg/Archiv

In Brandenburg hat sich das auszuwertende Volumen von Computerdaten innerhalb von fünf Jahren verdoppelt. Foto: Tim Brakemeier/Archiv- und Symbolbild

Auch die Zahl von DNA-Proben ist deutlich gestiegen. Foto: Hendrik Schmid/Archiv- und Symbolbild

Sichergestelltes Beweismaterial kann häufig nicht fristgerecht ausgewertet werden. Foto: Uli Deck/Archiv- und Symbolbild

Die Generalstaatsanwälte warnen vor nicht absehbaren Konsequenzen. Foto: Oliver Berg/Archiv

dpa, Bild 1 von 5

Staatsanwaltschaft in Köln: Besonders dramatisch soll die Situation in Sachsen, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sein. Foto: Oliver Berg/Archiv

Halle/Dresden (dpa) - Wegen überlasteter Mitarbeiter klagen einem Medienbericht zufolge bundesweit Staatsanwaltschaften über schwerwiegende Probleme bei Ermittlungen. Weil dadurch etwa Beweismaterial nicht mehr fristgerecht ausgewertet werden könne, drohten sogar Prozesse zu platzen.

Das berichtete der Sender MDR Info unter Berufung auf ein internes Schreiben nach einem Treffen der Generalstaatsanwälte in Görlitz (Sachsen) vor einigen Monaten.

Besonders dramatisch sei die Situation in Sachsen, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. So habe sich in Brandenburg das auszuwertende Volumen von Computerdaten innerhalb von fünf Jahren verdoppelt, heißt es.

In den vergangenen Jahren sei unter anderem die Zahl auszuwertender Mobilfunk- und Internetdaten sowie von DNA-Proben deutlich gestiegen, hieß es. In einigen Fällen hätten Gerichte sichergestellte Beweismittel wie Computer und Handys ungeprüft zurückgeben lassen, weil die Untersuchungen zu lange gedauert hätten, so der Sender.

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