Markus Söder
Bayerns Finanzminister Söder sieht eine verfehlte Zuwanderungspolitik der Bundesregierung als Ursache des Flüchtlingszustroms. Foto: Peter Kneffel

Bayerns Finanzminister Söder sieht eine verfehlte Zuwanderungspolitik der Bundesregierung als Ursache des Flüchtlingszustroms. Foto: Peter Kneffel

dpa

Bayerns Finanzminister Söder sieht eine verfehlte Zuwanderungspolitik der Bundesregierung als Ursache des Flüchtlingszustroms. Foto: Peter Kneffel

Berlin. dpa Bayerns Finanzminister Markus Söder hat einen «nationalen Abschiebeplan» von Bund und Ländern gefordert. «Es darf keine unterschiedliche Abschiebepraxis in Deutschland geben. Das Verfahren muss zwischen den Bundesländern harmonisiert werden», sagte der CSU-Politiker der Zeitung «Die Welt» (Donnerstag).

«Es kann nicht sein, dass Flüchtlinge vielleicht sogar bewusst in die Bundesländer reisen, in denen das geringste Abschieberisiko besteht.» Wenn man die derzeitigen Flüchtlings-Anerkennungsquoten zugrunde lege, müssten in diesem Jahr 350 000 Menschen abgeschoben werden. «Das muss konsequent und schnell geschehen», verlangte Söder.

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