Tausende Demonstranten liefen am 17.11.2014 in Dresden durch die Innenstadt. Sie folgten einem Aufruf der Initiative "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes"(PEGIDA).
Tausende Demonstranten liefen am 17.11.2014 in Dresden durch die Innenstadt. Sie folgten einem Aufruf der Initiative "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes"(PEGIDA).

Tausende Demonstranten liefen am 17.11.2014 in Dresden durch die Innenstadt. Sie folgten einem Aufruf der Initiative "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes"(PEGIDA).

Matthias Hiekel

Tausende Demonstranten liefen am 17.11.2014 in Dresden durch die Innenstadt. Sie folgten einem Aufruf der Initiative "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes"(PEGIDA).

Hilden (dpa) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat sich besorgt über den wachsenden Zulauf zur islamfeindlichen Pegida-Bewegung geäußert. Schon seit längerem hätten Bundespolizei und Zoll, die an den Grenzen eingesetzt sind, zunehmende Flüchtlingszahlen beobachtet und eine politischen Debatte zum Thema Zuwanderungs- und Flüchtlingspolitik angemahnt, erklärte Jörg Radek, Vorsitzender der GdP Bundespolizei, am Montag in einer Mitteilung.

«Wir erleben nun, wie sich das in diffusen Ängsten und Ressentiments niederschlägt. Diesen gilt es den Nährboden zu entziehen.» Das gehe jedoch weder über eine pauschale Verteufelung aller Demonstrationsteilnehmer, noch über das Anbiedern bei denselben, so Radek. Die GdP fordere daher ein klares Bekenntnis der Politik zu Deutschland als Zuwanderungsland und das Schaffen der dafür erforderlichen Infrastruktur.

Dazu zählten eine verlässliche Versorgung der Flüchtlinge nach ihrer Ankunft sowie schnelle und gerechte Asylverfahren. Außerdem bedürfe es eines fairen Einwanderungs- und Sicherheitskonzepts auf gesamteuropäischer Ebene.

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