Einer der zehn angeklagten Somalier hat im Hamburger Piraten-Prozess gestanden: «Jeder hat unterschrieben.» Foto: Angelika Warmuth / Archiv
Einer der zehn angeklagten Somalier hat im Hamburger Piraten-Prozess gestanden: «Jeder hat unterschrieben.» Foto: Angelika Warmuth / Archiv

Einer der zehn angeklagten Somalier hat im Hamburger Piraten-Prozess gestanden: «Jeder hat unterschrieben.» Foto: Angelika Warmuth / Archiv

dpa

Einer der zehn angeklagten Somalier hat im Hamburger Piraten-Prozess gestanden: «Jeder hat unterschrieben.» Foto: Angelika Warmuth / Archiv

Hamburg (dpa) - Im bundesweit ersten Piraten-Prozess beginnt in Hamburg die Stunde der Verteidigung. Die Anwälte der zehn angeklagten Somalier wollen vor dem Landgericht mit ihren Plädoyers anfangen.

Die schwer bewaffneten mutmaßlichen Seeräuber sollen am Ostermontag 2010 das Hamburger Frachtschiff «Taipan» vor der Küste Somalias beschossen und gekapert haben. Die 15-köpfige Besatzung wurde Stunden später von einem niederländischen Marinekommando befreit, niemand wurde verletzt.

Nach dem Willen der Staatsanwaltschaft sollen alle zehn Männer ins Gefängnis geschickt werden. Die Anklage hat Haftstrafen zwischen vier und elfeinhalb Jahren gefordert. Die mutmaßlichen Piraten stehen wegen eines Angriffs auf den Seeverkehr und erpresserischen Menschenraubs vor Gericht. Der Prozess läuft bereits seit 14 Monaten. Weitere Termine sind bis Ende März angesetzt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer