NSU-Prozess
Beate Zschäpe betritt in München den Gerichtssaal (Archiv). Der NSU-Prozess wird fortgesetzt. Foto: Andreas Gebert

Beate Zschäpe betritt in München den Gerichtssaal (Archiv). Der NSU-Prozess wird fortgesetzt. Foto: Andreas Gebert

dpa

Beate Zschäpe betritt in München den Gerichtssaal (Archiv). Der NSU-Prozess wird fortgesetzt. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Nach gut zwei Wochen Winterpause wird der NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München fortgesetzt. Es soll nochmals eine Zeugin gehört werden, deren Krankenversicherungskarte die Hauptangeklagte Beate Zschäpe genutzt hatte.

Nach ihrer bisherigen Aussage hatte die Zeugin die Karte für 300 Euro an den mutmaßlichen Terrorhelfer Holger G. verkauft. Holger G. hat die Karte dann der Anklage zufolge an die im Untergrund lebenden Neonazi-Terroristen weitergegeben. Außerdem soll der Ehemann der Zeugin gehört werden.

Der für Donnerstag angesetzte Verhandlungstermin wurde gestrichen. Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, ist ein Zeuge erkrankt. Den mutmaßlichen Terroristen des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) werden unter anderem zehn Morde und zwei Bombenanschläge zur Last gelegt.

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