Sigmar Gabriel ruft bei dem Türkei-Referendum zu Besonnenheit auf. Seit dem Wahlkampf sind die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland stark belastet.

Außenminister Sigmar Gabriel mahnt bei dem Türkei-Referendum um Besonnenheit – egal wie die Wahl ausfallen wird. Foto: Sophia Kembowski
Außenminister Sigmar Gabriel mahnt bei dem Türkei-Referendum um Besonnenheit – egal wie die Wahl ausfallen wird. Foto: Sophia Kembowski

Außenminister Sigmar Gabriel mahnt bei dem Türkei-Referendum um Besonnenheit – egal wie die Wahl ausfallen wird. Foto: Sophia Kembowski

dpa

Außenminister Sigmar Gabriel mahnt bei dem Türkei-Referendum um Besonnenheit – egal wie die Wahl ausfallen wird. Foto: Sophia Kembowski

Berlin (dpa) - Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat sich erleichtert gezeigt, dass der «erbittert geführte Wahlkampf» um das Verfassungsreferendum in der Türkei vorbei ist. «Wie auch immer das Votum des türkischen Volkes am Ende ausfallen wird: Wir sind gut beraten, jetzt kühlen Kopf zu bewahren und besonnen vorzugehen», erklärte der SPD-Politiker am Sonntag.

Nach Auszählung eines großen Teils der Stimmen lag das «Ja»-Lager am Sonntagabend knapp vorne. Präsident Recep Tayyip Erdogan sprach bereits von einem Sieg. Die Verfassungsreform würde ihm deutlich mehr Macht geben.

Der Wahlkampf hat die deutsch-türkischen Beziehungen massiv belastet. Wegen der Absage mehrerer Wahlkampfveranstaltungen in Deutschland aus Sicherheitsgründen hatte Erdogan Deutschland Nazi-Methoden vorgeworfen.

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