Bei ihrer jährlichen Pressekonferenz verrät die Kanzlerin ihre Botschaft für die nächsten Jahre.

Merkel während Sommer-Pressekonferenz
Kanzlerin Merkel spricht in der Bundespressekonferenz zu aktuellen Themen der Innen- und Außenpolitik. Foto: Michael Kappeler

Kanzlerin Merkel spricht in der Bundespressekonferenz zu aktuellen Themen der Innen- und Außenpolitik. Foto: Michael Kappeler

dpa

Kanzlerin Merkel spricht in der Bundespressekonferenz zu aktuellen Themen der Innen- und Außenpolitik. Foto: Michael Kappeler

Berlin. Die letzte Frage an Angela Merkel lautet, was die Berliner Journalisten denn falsch machen würden, dass sie nicht öfter in die Bundespressekonferenz komme? Die Frau im knallroten Blazer und in der schwarzer Hose, frisch frisiert, antwortet keck mit einer Gegenfrage: „Wie oft hätten Sie mich denn gerne?“ Na ja, wenn man ehrlich ist - einmal ist besser als keinmal. Die Routine, mit der Merkel inzwischen diese Auftritte absolviert, ist ermüdend und bewundernswert zugleich.

21 Mal war die Kanzlerin in den letzten zwölf Jahren Gast der Hauptstadt-Journaille. Das ist nicht viel, aber auch nicht wenig. Meist konnte sie danach zufrieden in ihre gepanzerte Limousine vor dem Haus steigen, um sich die kurze Strecke zurück ins Kanzleramt chauffieren zu lassen. So wie am Dienstag auch, nachdem sie fast 100 Minuten Rede und Antwort gestanden hat. Es hat nichts Verblüffendes gegeben, nichts, was jetzt wirklich dringend über die Ticker laufen müsste, weil es das Land bewegen oder den Wahlkampf anheizen könnte.

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