Der erste Untersuchungsausschuss des neu gewählten Landtags von Nordrhein-Westfalen hat mit der weiteren Aufklärung des Terrorfalls Anis Amri begonnen.

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Der Fall Amri beschäftigt einen neuen Untersuchungsausschuss.

Der Fall Amri beschäftigt einen neuen Untersuchungsausschuss.

dpa

Der Fall Amri beschäftigt einen neuen Untersuchungsausschuss.

Düsseldorf. Der erste Untersuchungsausschuss des neu gewählten Landtags von Nordrhein-Westfalen hat mit der weiteren Aufklärung des Terrorfalls Anis Amri begonnen. «Wir sind es den Opfern schuldig, die Ausschussarbeit zügig zu beginnen», sagte der Vorsitzende Jörg Geerlings am Dienstag nach der konstituierenden ersten Sitzung. Der alte Amri-Ausschuss war drei Monate vor der Landtagswahl eingesetzt worden, obwohl allen Beteiligten klar war, dass das Geschehen in der Kürze der Zeit nicht aufzuklären ist.

Die letzte Sitzung des Untersuchungsausschusses zum Terrorfall Amri im alten NRW-Landtag war dramatisch verlaufen. Der Verdacht, dass im Berliner Landeskriminalamt Fehler vertuscht wurden, platzte in die Sitzung. In der Hauptstadt soll die Verdachtslage gegen Amri wegen Drogenhandels gut genug gewesen sein, ihn vor dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche mit zwölf Toten und 50 Verletzten zu verhaften. (dpa)

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