Die SPD im Aufwind: Bundesweit liegt sie vor der CDU, auch im Land geht es rauf. Hannelore Kraft erhält hundert Prozent Zustimmung. (1/2)

Landesparteitag der NRW-SPD
Krafts Kernthema ist die soziale Gerechtigkeit.

Krafts Kernthema ist die soziale Gerechtigkeit.

Marius Becker

Krafts Kernthema ist die soziale Gerechtigkeit.

SPD will mehr Polizisten einstellen

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In einer kämpferischen Rede betonte Kraft vor rund 470 Delegierten im Düsseldorfer Congress-Centrum, dass soziale Gerechtigkeit das Kernthema ihrer Partei auch im „NRW-Plan“ für die nächste Wahlperiode bleibe. Herzstück ihrer Politik sei das Programm „Kein Kind zurücklassen“. Der Ertrag der Investitionen in eine vorbeugende Sozialpolitik werde sich aber vollständig erst in mehreren Jahren zeigen. Sozialdemokraten, die mit der Agenda 2010 und Ex-Parteichef Sigmar Gabriel versöhnt werden müssen, finden im neuen Spitzen-Duo mit Martin Schulz und Hannelore Kraft und im „NRW-Plan“ reichlich Balsam für die Seele. Auf rund 100 Seiten verspricht das Wahlprogramm Vieles, wofür die SPD traditionell gewählt wurde: Gratis-Kindergärten in Kernzeiten, gebührenfreies Studium oder eine gerechtere Bezahlung für Pädagogen beispielsweise. Zudem will die SPD in der nächsten Wahlperiode mehr Polizisten einstellen und mit einem Programm für mehr Sicherheit in den Kommunen sorgen.

Aus Sicht der FDP-Opposition ist das Programm kein guter Plan für NRW. „So zementiert die SPD das Land für Jahre weiter auf Abstiegsplätzen“, kritisierten die Liberalen in einer Mitteilung.

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