Gegenstand des Rechtsstreites: Das Buch «Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle» mit den Aufzeichnungen von Gesprächen mit Altkanzler Kohl. Foto: Paul Zinken
Gegenstand des Rechtsstreites: Das Buch «Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle» mit den Aufzeichnungen von Gesprächen mit Altkanzler Kohl. Foto: Paul Zinken

Gegenstand des Rechtsstreites: Das Buch «Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle» mit den Aufzeichnungen von Gesprächen mit Altkanzler Kohl. Foto: Paul Zinken

dpa

Gegenstand des Rechtsstreites: Das Buch «Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle» mit den Aufzeichnungen von Gesprächen mit Altkanzler Kohl. Foto: Paul Zinken

Köln (dpa) - Im Rechtsstreit zwischen Altkanzler Helmut Kohl und seinem ehemaligen Ghostwriter Heribert Schwan hat vor dem Kölner Landgericht eine Verhandlung begonnen.

Kohl versucht mit einem Antrag auf Einstweilige Verfügung 115 Zitate in dem Buch «Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle» zu unterbinden.

«Ich will nicht alle 115 Anträge mit Ihnen durchgehen», erklärte der Vorsitzende Richter der 14. Zivilkammer, Martin Koepsel, zu Beginn der Verhandlung. Beide Seiten sollten ihre Positionen darlegen; das persönliche Erscheinen von Kohl und Schwan war nicht angeordnet.

Schwan hatte, nachdem Kohl die Zusammenarbeit beendet hatte, umfangreiche Gesprächsprotokolle mit Kohl aus den Jahren 2001 und 2002 für sein Buch verwendet. Kohl sehe die Vertraulichkeit verletzt, machte sein Anwalt deutlich. Dagegen sah Schwans Anwalt keine Vereinbarung der Vertraulichkeit gegeben.

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