Kita-Streik
Heute bleiben in vielen Kitas die Gummistiefel hängen, aber nicht wegen des schönen Wetters. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Heute bleiben in vielen Kitas die Gummistiefel hängen, aber nicht wegen des schönen Wetters. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

dpa

Heute bleiben in vielen Kitas die Gummistiefel hängen, aber nicht wegen des schönen Wetters. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Düsseldorf/Hamburg (dpa/Red) - Unmittelbar vor der nächsten Verhandlungsrunde für die Gehälter von Mitarbeitern in Kitas und sozialen Diensten hat es erneut Warnstreiks gegeben. In Nordrhein-Westfalen blieben nach Verdi-Angaben am Morgen Hunderte kommunale Kindertagesstätten geschlossen.

In Münster streiken rund 3000 Erzieherinnen und Mitarbeiter im sozialen Dienst, in Köln sind es 4000, in Dortmund 1200. Außerdem geht verdi davon aus, dass die 10.000 Streikenden geknackt werden.

In Hamburg rechnet die Gewerkschaft mit mehr als 1000 Streikenden. Die Tarifgespräche sollen um 11.00 Uhr in Münster (Nordrhein-Westfalen) fortgesetzt werden.

Bereits in der vergangenen Woche hatten sich laut Verdi rund 20.000 Erzieher an Warnstreiks in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Bremen und Hessen beteiligt. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hat bisher kein Angebot für die bundesweit rund 240.000 Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst vorgelegt. Verdi fordert eine Neuregelung der Eingruppierung in Lohngruppen. Das hieße im Schnitt eine um zehn Prozent höhere Bezahlung.

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