Männliche Küken werden getötet, weil sie für die Geflügelproduktion wertlos seien.
Männliche Küken werden getötet, weil sie für die Geflügelproduktion wertlos seien.

Männliche Küken werden getötet, weil sie für die Geflügelproduktion wertlos seien.

Bernd Wüstneck

Männliche Küken werden getötet, weil sie für die Geflügelproduktion wertlos seien.

Berlin (dpa) - Trotz anhaltender Kritik an der Massentötung von männlichen Küken ist die große Koalition gegen ein gesetzliches Verbot. CDU/CSU und SPD stimmten am Donnerstagabend gegen entsprechende Forderungen der Opposition. «Tierwohl verbessern geht nicht mit der Brechstange und mit Verboten, sondern nur gemeinsam mit den Tierhaltern», sagte der CDU-Abgeordnete Dieter Stier, «sonst verlagern wir die Tierhaltung ins Ausland.»

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) setzt auf die Entwicklung eines wissenschaftlichen Verfahrens, bei dem das Geschlecht vor dem Ausbrüten der Eier erkannt wird, so dass männliche Küken erst gar nicht schlüpfen. Damit soll die Kükentötung bereits im kommenden Jahr aufhören. Der Koalitionspartner SPD unterstützt das Vorhaben, pocht aber darauf, dass es sich dabei lediglich um eine Übergangslösung handelt.

Leserkommentare (2)


() Registrierte Nutzer