Junge Liberale stellen für eine Kampagne die „Kommune 1“ nach.
Junge Liberale stellen für eine Kampagne die „Kommune 1“ nach.

Junge Liberale stellen für eine Kampagne die „Kommune 1“ nach.

FDP

Junge Liberale stellen für eine Kampagne die „Kommune 1“ nach.

Krefeld. Haut sorgt für Gesprächsstoff: Im Ringen um öffentliche Aufmerksamkeit verzichtet die Jugendorganisation der abgewählten FDP auf ihre Bekleidung. Die Julis veröffentlichten am  ein Foto, auf dem sieben ihrer Vorstandsmitglieder eine berühmte Aufnahme der „Kommune 1“ aus den 1960er Jahren nachstellen. Zu sehen sind sie dabei völlig unbekleidet in Rückenansicht – inklusive sieben nackter Gesäße. Mit dabei: der Krefelder Florian Philipp Ott, Mitglied im Bundesvorstand.

Doch längst nicht alle Reaktionen dürften nach dem Wunsch der Julis gewesen sein: Am Nachmittag löschte das Online-Netzwerk Facebook nach Angaben der jungen Liberalen das Foto wegen angeblicher Anstößigkeit.

Dazu erklärt der Juli-Chef Alexander Hahn, der selbst nackt auf dem Bild zu sehen ist: „Wir fragen Facebook: Warum wurde unser Bild gelöscht? Ist die Juli-Apo etwa zu sexy für Facebook?“

Doch auch die Verbindung zur „Kommune 1“ sorgt für Verwirrung. So stand das Berliner Wohnprojekt auch für den Kampf gegen das Bürgertum und die freie Liebe. Ob sich die jungen Liberalen über das Bild auch damit identifizieren wollen, ist bislang noch offen. Red

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