Ein Kommentar von Annette Lduwig.
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Young David (DY)

Ein Kommentar von Annette Lduwig.

Der frühere Kanzleramtschef Ronald Pofalla sollte seinen Wechsel in den Vorstand der Deutschen Bahn grundsätzlich überdenken. Mit einer zeitlichen Verschiebung auf das Jahr 2015 ist es nicht getan.

Die Debatte im Vorfeld hat ihn und das Amt bereits irreparabel beschädigt. Dass ausgerechnet ein enger Vertrauter der Kanzlerin quasi übergangslos für die Regierungskontakte der bundeseigenen Bahn zuständig sein soll, zeugt von politischer Instinktlosigkeit. Die Glaubwürdigkeit ist dahin.

Die Bundesregierung muss sich jedoch grundsätzlich mit dem Thema beschäftigen. Ein Austausch zwischen Wirtschaft und Politik sollte möglich sein. Doch wo politischer Anstand fehlt, braucht es klare Regeln.

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