FDP-Parteichef Rösler. Bei der Niedersachsen-Wahl hatten die Liberalen überraschend gut abgeschnitten. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv
FDP-Parteichef Rösler. Bei der Niedersachsen-Wahl hatten die Liberalen überraschend gut abgeschnitten. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv

FDP-Parteichef Rösler. Bei der Niedersachsen-Wahl hatten die Liberalen überraschend gut abgeschnitten. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv

dpa

FDP-Parteichef Rösler. Bei der Niedersachsen-Wahl hatten die Liberalen überraschend gut abgeschnitten. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv

Berlin (dpa) - Nach der Entscheidung im Machtkampf will sich FDP-Chef Philipp Rösler auf einem Parteitag Anfang März in Berlin für zwei weitere Jahre als Vorsitzender bestätigen lassen.

Dazu findet am 9. und 10. März ein vorgezogener ordentlicher Parteitag statt, auf dem Präsidium und Bundesvorstand neu gewählt werden, teilte die FDP am Mittwoch in Berlin mit. Das Programm für die Bundestagswahl soll bei einem zusätzlichen Parteitag am 4. und 5. Mai in Nürnberg beraten werden.

Rösler hatte sich zu Wochenbeginn gegen seinen Rivalen, Fraktionschef Rainer Brüderle, durchgesetzt. Der 39-jährige Wirtschaftsminister und Vizekanzler bleibt Parteichef. Der 67-jährige Brüderle wird Spitzenkandidat im Bundestagswahlkampf.

Rösler glaubt, dass die FDP nach dem Niedersachsen-Erfolg bis zur Bundestagswahl im September aus ihrem Umfragetief herauskommt. «Wir stehen für solide Wirtschafts- und Haushaltspolitik. Darauf werden wir uns jetzt konzentrieren, auf die inhaltlichen Botschaften, und dann wird der Erfolg sich auch einstellen», sagte Rösler dem Sender SWR2.

In einer vor der Niedersachsen-Wahl erhobenen Umfrage für «Stern» und RTL legte die FDP bundesweit von drei auf vier Prozent zu. In Niedersachsen hatte die FDP am Sonntag ein Rekordergebnis von 9,9 Prozent erzielt. Schwarz-Gelb wurde dennoch abgewählt.

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