Panzer der US-Streitkäfte stehen im Überseehafen in Bremerhaven auf Bahnwaggons. Foto: dpa/Archiv
Panzer der US-Streitkäfte stehen im Überseehafen in Bremerhaven auf Bahnwaggons. Foto: dpa/Archiv

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Panzer der US-Streitkäfte stehen im Überseehafen in Bremerhaven auf Bahnwaggons. Foto: dpa/Archiv

Bremerhaven (dpa) - Die US-Operation «Atlantic Resolve» zur Stärkung der Nato-Ostflanke ist logistisch nun auch in Deutschland angelaufen. Die ersten US-Panzer wurden in Bremerhaven von einem Frachter entladen.

Sie sollen per Bahn zunächst auf direktem Wege nach Polen transportiert werden. Insgesamt werden rund 4000 US-Soldaten und 87 Panzer der 3. Brigade der 4. US-Infanteriedivision in Nato-Länder Ost- und Mitteleuropas verlegt. Die Verlegung soll in zwölf Tagen abgeschlossen sein.

«Atlantic Resolve» sei ein Zeichen des kontinuierlichen US-Engagements für Europa zur Stabilisierung des Friedens, sagte der stellvertretende Oberbefehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa, Generalmajor Timothy McGuire, in Bremerhaven. Panzer, Container, Lastwagen und Anhänger gehen per Bahn und in Militärkonvois auf den Weg nach Polen und später dann in weitere Länder.

«Eine logistische Großoperation», betonte Bundeswehr-Generalmajor Josef Blotz vom Kommando Streitkräftebasis. Es sei versucht worden, Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst zu vermeiden. «Das wird uns weitgehend gelingen», sagte Blotz. Die Brigade wird im September im Rotationsverfahren komplett - mit Personal und Material - ausgetauscht. Vermutlich dürfte Bremerhaven dann erneut die Drehscheibe sein.

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