Der AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Björn Höcke bei einer Kundgebung in Merseburg.
Der AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Björn Höcke bei einer Kundgebung in Merseburg.

Der AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Björn Höcke bei einer Kundgebung in Merseburg.

Martin Schutt

Der AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Björn Höcke bei einer Kundgebung in Merseburg.

Erfurt/Halle (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Halle hat ihre Ermittlungen gegen den Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke wegen Volksverhetzung eingestellt. Es habe sich kein hinreichender Tatverdacht ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft Halle am Dienstag mit. Das Verfahren war nach einer anonymen Anzeige gegen Höcke in Gang gekommen. Der 43 Jahre alte Fraktions- und Landeschef hatte auf einer Kundgebung im November in Schnellroda in Sachsen-Anhalt von einem «lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp» gesprochen.

Höcke war bereits im vergangenen Oktober wegen Volksverhetzung angezeigt worden. Damals ging es um seinen Auftritt im ARD-Talk von Günther Jauch in Berlin. Dieser Vorgang liegt bei der Staatsanwaltschaft Berlin.

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