Bundespräsident Joachim Gauck (2.v.l.) sitzt im Bundestag vor seiner Vereidigung neben seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt (l.) und seinem Amtsvorgänger Christian Wulff (r.) sowie dessen Ehefrau Bettina. Foto: Michael Kappeler/Archiv
Bundespräsident Joachim Gauck (2.v.l.) sitzt im Bundestag vor seiner Vereidigung neben seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt (l.) und seinem Amtsvorgänger Christian Wulff (r.) sowie dessen Ehefrau Bettina. Foto: Michael Kappeler/Archiv

Bundespräsident Joachim Gauck (2.v.l.) sitzt im Bundestag vor seiner Vereidigung neben seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt (l.) und seinem Amtsvorgänger Christian Wulff (r.) sowie dessen Ehefrau Bettina. Foto: Michael Kappeler/Archiv

dpa

Bundespräsident Joachim Gauck (2.v.l.) sitzt im Bundestag vor seiner Vereidigung neben seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt (l.) und seinem Amtsvorgänger Christian Wulff (r.) sowie dessen Ehefrau Bettina. Foto: Michael Kappeler/Archiv

Berlin (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat Mitleid mit seinem Vorgänger Christian Wulff und dessen Frau Bettina bekundet.

Gauck sagte der «Bild»-Zeitung: «Zunächst einmal gehört ein ganz genaues Überprüfen und Hinterfragen von Politikern zu unserer politischen Kultur. Trotzdem bewegt mich das Schicksal von Christian Wulff und seiner Frau.»

Er habe «damals das junge Paar hier ins Schloss Bellevue einziehen sehen mit all ihren Hoffnungen, was sie vielleicht politisch bewegen könnten. Wenn ich dann heute sehe, was aus diesen Hoffnungen geworden ist, dann tut mir das menschlich leid», so Gauck.

Gauck war vor genau einem Jahr - am 18. März 2012 - zum Nachfolger Wulffs gewählt wurde, der nach nur 20 Monaten im Amt zurücktreten musste. Die seit gut einem Jahr laufenden Ermittlungen gegen Wulff wegen Vorteilsannahme sollen gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt werden, berichteten mehrere Medien am Wochenende unter Berufung auf niedersächsische Justizkreise.

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