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Ein Kommentar von Stefan Vetter.

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GLÜCKWÜNSCHE Die Dauerwerbesendung der großen Koalition, bei der in den vergangenen drei Tagen jeder Bundesminister eine Art Regierungserklärung im Bundestag abgab, war auch eine Bewährungsprobe für Parlamentsneulinge. Viele von ihnen lieferten in den jeweils anschließenden Aussprachen ihre erste Rede ab. Und stets gab es dafür Glückwünsche vom Sitzungspräsidium. So wie zum Beispiel für den 32-jährigen CSU-Mann Andreas Lenz. „Sie haben geschafft, was nur die wenigsten schaffen“, lobte Parlamentsvize Petra Pau (Linke) den Polit-Novizen. „Sie haben nicht nur die Redezeit eingehalten, Sie sind sogar darunter geblieben.“ So etwas passiert tatsächlich nur Bundestags-Anfängern.

WORTBEITRAG Heinz Riesenhuber ist dagegen schon seit mehr als dreieinhalb Jahrzehnten im Parlamentsgeschäft und darf sich sogar Alterspräsident nennen. Der 78-jährige CDU-Politiker wandert bei seinen Debattenbeiträgen auch schon mal weg vom Rednerpult und ist zu Formulierungen fähig, die Koalition und Opposition gleichermaßen entzücken. „So starten wir gemeinsam in verschiedenen Rollen in eine interessante Zeit“, versuchte er am Donnerstag auch gleich alle Abgeordneten zu umarmen.

FRÜHSTÜCK Peter Altmaier (CDU) hat eine Vision, einen Traum. Und den will sich der schwergewichtige Kanzleramtschef und ehemalige Bundesumweltminister gemeinsam mit dem Präsidenten des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, erfüllen. Beim Neujahrsempfang des VDA am Mittwoch hatte Wissmann verkündet, dass es in zehn Jahren Autos gebe, die gänzlich von alleine fahren würden. Altmaier fühlte sich dadurch mächtig inspiriert: „Dann sitzen wir hinten im Fonds, trinken ein alkoholfreies Bier und sagen dem Auto, einmal nach Paris zum Frühstück.“ Klingt echt wild.

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