Rolf Eckers
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Jochmann, Dirk (dj)

Rolf Eckers

Wenn es um die Verlängerung der Lebensarbeitszeit geht, platzt vielen Beschäftigten der Kragen. Sie halten die längst beschlossene Rente mit 67 nach wie vor für eine Zumutung. Vor allem die SPD wurde und wird wegen dieser Politik von den Wählern abgestraft. Die freiwillige Rente mit 70 würde diesen Effekte noch verstärken. Die SPD weiß das und hat in der großen Koalition die Rente mit 63 durchgesetzt. Früher und ohne Abschläge aus dem Arbeitsleben auszuscheiden, ist für den Einzelnen schön, für die Rentenkasse aber verhängnisvoll. Die einfache Wahrheit sieht so aus: Wir leben länger, also müssen wir länger arbeiten. Alles andere lässt sich nicht bezahlen. Was dabei fehlt, ist Flexibilität: Arbeitnehmer sollten leichter in Teilrente gehen können und mehr als bisher hinzuverdienen dürfen. Und wer mit 67 noch fit ist und freiwillig in der Firma bleiben möchte, sollte das tun, wenn der Chef mitspielt.

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