Der Angeklagte Oskar Gröning sitzt im Gerichtssaal in Lüneburg. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
Der Angeklagte Oskar Gröning sitzt im Gerichtssaal in Lüneburg. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Der Angeklagte Oskar Gröning sitzt im Gerichtssaal in Lüneburg. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

dpa

Der Angeklagte Oskar Gröning sitzt im Gerichtssaal in Lüneburg. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Lüneburg (dpa) - Im Auschwitz-Prozess gegen den früheren SS-Mann Oskar Gröning (94) haben die Nebenkläger jahrzehntelanges Versagen der Justiz kritisiert. Es habe schon immer die Möglichkeit gegeben, auch kleinere Mittäter wegen Beihilfe zum Mord zu verurteilen, sagte Anwalt Cornelius Nestler.

Der Jurist vertritt zusammen mit einem Kollegen mehr als 50 der über 70 Nebenkläger in dem Verfahren, die meisten sind Auschwitz-Überlebende.

Die Staatsanwaltschaft hatte am Dienstag dreieinhalb Jahre Haft für Gröning wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 300.000 Fällen gefordert. Ein Urteil könnte nächste Woche fallen.

Leserkommentare (2)


() Registrierte Nutzer