Bei jungen Frauen hat es laut der IG Metall einen Rückgang um 1,2 Prozent bei der Zahl der Ausbildungsverträge gegeben. Foto: Frank Rumpenhorst (Archivbild)
Bei jungen Frauen hat es laut der IG Metall einen Rückgang um 1,2 Prozent bei der Zahl der Ausbildungsverträge gegeben. Foto: Frank Rumpenhorst (Archivbild)

Bei jungen Frauen hat es laut der IG Metall einen Rückgang um 1,2 Prozent bei der Zahl der Ausbildungsverträge gegeben. Foto: Frank Rumpenhorst (Archivbild)

dpa

Bei jungen Frauen hat es laut der IG Metall einen Rückgang um 1,2 Prozent bei der Zahl der Ausbildungsverträge gegeben. Foto: Frank Rumpenhorst (Archivbild)

Berlin (dpa) - Vom Aufschwung am Ausbildungsmarkt haben nach Angaben der IG Metall nur männliche Jugendliche profitiert. Die Zahl der mit jungen Männern abgeschlossenen Ausbildungsverträge sei im vorigen Jahr um vier Prozent gestiegen.

So heißt es in einer Ausbildungsbilanz der Gewerkschaft, die der «Berliner Zeitung» (Donnerstag) vorliegt. Bei jungen Frauen habe es dagegen einen Rückgang um 1,2 Prozent gegeben. «2011 war der Anteil der Ausbildungsverträge, der mit jungen Frauen geschlossen wurde, mit 40,7 Prozent so niedrig wie noch nie seit 2002», stellt die IG Metall in ihrer Bilanz fest.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 570 100 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die unterschiedliche Entwicklung bei Männern und Frauen werde vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bestätigt, schreibt die Zeitung. Möglicherweise spiele das Bewerbungsverhalten eine Rolle. Frauen konzentrierten sich bei der Lehrstellensuche stark auf den Dienstleistungsbereich. Für einige dieser Berufe interessierten sich jedoch zunehmend auch Männer. Dies gelte etwa für die Ausbildung zum Industriekaufmann.

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