Grenzkontrollen
Ein Polizist beobachtet an der Kontrollstelle Schwarzbach an der Autobahn Salzburg-München (A8) den Verkehr. An deutschen Außengrenzen wurde in diesem Jahr etwa 20 000 Flüchtlingen die Einreise verweigert. Foto: Sven Hoppe

Ein Polizist beobachtet an der Kontrollstelle Schwarzbach an der Autobahn Salzburg-München (A8) den Verkehr. An deutschen Außengrenzen wurde in diesem Jahr etwa 20 000 Flüchtlingen die Einreise verweigert. Foto: Sven Hoppe

dpa

Ein Polizist beobachtet an der Kontrollstelle Schwarzbach an der Autobahn Salzburg-München (A8) den Verkehr. An deutschen Außengrenzen wurde in diesem Jahr etwa 20 000 Flüchtlingen die Einreise verweigert. Foto: Sven Hoppe

Berlin (dpa) - Die Polizei hat nach einem Medienbericht an den deutschen Außengrenzen in diesem Jahr etwa 20 000 Flüchtlingen die Einreise verweigert.

Damit habe sich die Zahl der Zurückweisungen an den Landesgrenzen, Flughäfen und Seehäfen im Vergleich zum Vorjahr weit mehr als verdoppelt, schreibt die «Neue Osnabrücker Zeitung»
unter Berufung auf Zahlen der Bundespolizei.

Von Januar bis Ende November durften demnach 19 720 Menschen
nicht nach Deutschland einreisen. Die Dezember-Zahlen stehen noch
aus. 2015 wurde noch 8913 Migranten die Einreise verweigert. Im
September vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung auf dem
Höhepunkt der Flüchtlingskrise die Grenzkontrollen wieder
eingeführt. In der Tendenz sind die Zurückweisungen dem Bericht zufolge aber stark rückläufig - so wie auch die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge.

Das hänge auch damit zusammen, dass die Bundespolizei seit Jahresmitte Kontrollen nur noch an der Grenze zu Österreich durchführt. Von Januar bis November seien hier 15 019 Menschen und damit 76 Prozent aller Flüchtlinge abgewiesen worden.

Die größte Gruppe der Abgewiesenen sind nach dem Bericht afghanische Staatsbürger (3695). Es folgen 2142 Syrer, 1794 Iraker und 1237 Nigerianer.

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