Es sind gute Signale, die die Forscher zur Beschäftigung von Älteren in Deutschland senden. Nicht nur, weil die Rente mit 67 angesichts der demografischen Entwicklung alternativlos ist. Auch, weil eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Mitarbeitern jedem Unternehmen nützt. Zu viele Menschen sind zurzeit arbeitslos, weil man sie ihres Alters wegen ausgegrenzt hat. Das bedeutet für sie nicht nur finanzielle Sorgen, sondern auch einen Verlust an Selbstwertgefühl.

Eine längere Lebensarbeitszeit stellt an die Firmen allerdings neue Herausforderungen. Sie müssen die Arbeitsplätze an die Bedürfnisse Älterer anpassen und verstärkt in Weiterbildung investieren.

wibke.busch@wz-plus.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer