Pittsburgh. Die G20 wollen Subventionen für fossile Energieträger "mittelfristig" auslaufen lassen. Diese "ineffizienten Subventionen" förderten die Energieverschwendung und liefen den Bemühungen zum Klimaschutz zuwider, heißt es in dem Abschlussdokument, das jedoch keine Zeitvorgaben enthält.

Mit Blick auf ein Ende der Subventionen für fossile Energieträger beauftragten die G-20-Chefs ihre zuständigen Fachminister, einen Zeitrahmen und Pläne zur Umsetzung des Ziels auszuarbeiten. Zu den betroffenen Energieträgern würde auch die Kohle zählen, die in Deutschland hoch subventioniert wird.

Zum Klimaschutz enthält das Dokument keine neuen Vereinbarungen, was Berlin ausdrücklich bedauerte. EU-Ratspräsident Fredrik Reinfeldt kündigte in Pittsburgh an, Vertreter der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer würden in den kommenden zwei Wochen Beratungen zum Klimaschutz abhalten.

Auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen soll im Dezember ein Folgeabkommen für das Kyoto-Klimaschutzprotokoll von 1997 vereinbart werden. Insbesondere die USA sperren sich gegen die für die kommenden Jahre angestrebten ehrgeizigen Reduktionsziele.

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