EU-Kommissionspräsident Durão Barroso (untere Reihe, 2. v. r.) mit seiner neugewählten EU-Kommission.
EU-Kommissionspräsident Durão Barroso (untere Reihe, 2. v. r.) mit seiner neugewählten EU-Kommission.

EU-Kommissionspräsident Durão Barroso (untere Reihe, 2. v. r.) mit seiner neugewählten EU-Kommission.

dpa

EU-Kommissionspräsident Durão Barroso (untere Reihe, 2. v. r.) mit seiner neugewählten EU-Kommission.

Brüssel. Mit mehrmonatiger Verspätung hat die Europäische Union ihre Brüsseler Schaltzentrale neu besetzt. Das EU-Parlament bestätigte am Dienstag mit großer Mehrheit das Team von Kommissionschef Jose Manuel Barroso, dem für Deutschland der bisherige baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger angehört. Oettinger wird in Brüssel in den kommenden fünf Jahren für den Bereich Energie zuständig sein.

Eigentlich hatte die Amtszeit der Kommission "Barroso I" am 31. Oktober geendet. Sie musste aber noch dreieinhalb Monate dranhängen: Die neue Mannschaft konnte erst nach dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags eingesetzt werden.

Außerdem war die erste bulgarische Kommissarskandidatin im EU-Parlament durchgefallen, was die Bestallung des Teams noch einmal um zwei Wochen verzögerte. Nach dem neuen EU-Grundrecht stellt jeder der 27 Mitgliedstaaten einen Kommissar oder eine Kommissarin. Das Parlament hatte in den vergangenen Wochen jeden einzelnen der Kandidaten geprüft.

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