Treffen in Kairo
Entspannt: Der Fatah-Vertreter Azzam al-Ahmad (l.) und Abu Marzouk aus dem Hamas-Politbüro in Kairo. Foto: Khaled Elfiqi

Entspannt: Der Fatah-Vertreter Azzam al-Ahmad (l.) und Abu Marzouk aus dem Hamas-Politbüro in Kairo. Foto: Khaled Elfiqi

dpa

Entspannt: Der Fatah-Vertreter Azzam al-Ahmad (l.) und Abu Marzouk aus dem Hamas-Politbüro in Kairo. Foto: Khaled Elfiqi

Kairo/Ramallah (dpa) – Die palästinensische Autonomiebehörde soll nach mehr als siebenjähriger Unterbrechung wieder die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen. Darauf verständigten sich die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und die rivalisierende radikal-islamische Hamas in Kairo. Die Hamas hatte Mitte 2007 nach einem blutigen Bruderkrieg mit der Fatah die alleinige Macht im Gazastreifen an sich gerissen. Asam al-Ahmed von der Fatah sagte im palästinensischen Fernsehen, die beiden Organisationen hätten sich in allen strittigen Punkten verständigt. Demnach soll die Einheitsregierung auch die Kontrolle über die Grenzübergänge zum Gazastreifen erhalten. Die Fatah und die Hamas hatten Anfang Juni eine Einheitsregierung gebildet. Abbas beklagte jedoch den mangelnden Einfluss der Autonomiebehörde im Gazastreifen und drohte der Hamas, die Regierungsvereinbarung aufzukündigen.

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