Die etablierten Parteien sollten es als Warnung verstehen. Die hitzige Integrationsdebatte offenbart die Unzufriedenheit mit den Volksvertretern. Es fehlen profilierte Köpfe, die "Halt!" rufen, wenn mühsam errungene Reformen gekippt werden. Wenn der Streit im Mittelpunkt steht, nicht die Sache. Dass eine Gauck-Partei die meisten Sympathien hätte, zeigt, dass es nicht allein um Protest geht. Sondern um die Sehnsucht nach Köpfen, die in einer Zeit der Verunsicherung etwas mitzuteilen haben.

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer