Gewiss war eine Mehrheit der Amerikaner mit der Amtsleistung ihres Ex-Präsidenten nicht zufrieden. Dass aber ausgerechnet Dick Cheney ihm nun in den Rücken fällt, hat niemand kommen sehen. Im Gegensatz zu den meisten seiner Landsleute kritisiert Cheney aber nicht die Menschenrechtsverletzungen im Kampf gegen den Terror. Er versteht nicht, warum sein früherer Chef einsichtig wurde und seine Fehler korrigieren wollte. Bush wirkt dadurch menschlicher und verwundbarer. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt hätte man das kaum für möglich gehalten: George W. Bush steht plötzlich als Sympathieträger da.

 

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