Der Präsident legt in Washington den Amtseid ab. In seiner Rede ruft er seine Landsleute auf, für die Freiheit zu kämpfen.

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US-Präsident Barack Obama legte am Montag den Amtseid ab. Seine linke Hand ruhte dabei auf zwei Bibeln, die seine Frau Michelle hielt. Die eine stammt von seinem großen Vorbild, US-Präsident Abraham Lincoln (1809 – 1865), die zweite von dem 1968 ermordeten Bürgerrechtler Martin Luther King.

US-Präsident Barack Obama legte am Montag den Amtseid ab. Seine linke Hand ruhte dabei auf zwei Bibeln, die seine Frau Michelle hielt. Die eine stammt von seinem großen Vorbild, US-Präsident Abraham Lincoln (1809 – 1865), die zweite von dem 1968 ermordeten Bürgerrechtler Martin Luther King.

dpa

US-Präsident Barack Obama legte am Montag den Amtseid ab. Seine linke Hand ruhte dabei auf zwei Bibeln, die seine Frau Michelle hielt. Die eine stammt von seinem großen Vorbild, US-Präsident Abraham Lincoln (1809 – 1865), die zweite von dem 1968 ermordeten Bürgerrechtler Martin Luther King.

Washington. Vor Hunderttausenden Schaulustigen hat US-Präsident Barack Obama am Montag bei einer feierlichen Zeremonie in Washington den Amtseid für seine zweite Regierungszeit abgelegt. An der Seite seiner Frau Michelle und der beiden Töchter betonte der 51-Jährige in seiner Antrittsrede vor dem festlich geschmückten Parlamentsgebäude (Kapitol) die Bedeutung von Freiheit und Gleichheit. Darin liege die eigentliche Stärke Amerikas. 200 Jahre nach der Verkündigung der Verfassung gehe es darum, diese Werte einzulösen.

Obamas Amtsvorgänger Carter und Clinton verfolgten die Zeremonie

Zu der Veranstaltung waren allein in der Hauptstadt bis zu 900 000 Zuschauer gekommen. Auch Obamas Amtsvorgänger Jimmy Carter und Bill Clinton wohnten mit ihren Frauen der Zeremonie bei.

Unmittelbar vor dem Amtseid sang Liedermacher James Taylor für den alten und neuen Präsidenten „America, the Beautiful“, den vielleicht romantischsten aller patriotischen Songs der USA. Die Nationalhymne trug die Popsängerin Beyoncé vor. Nach der Zeremonie wollten Barack und Michelle Obama eine Parade mit Musikkapellen und Festwagen abnehmen. Für den Abend waren zwei Bälle geplant.

Obama legte den Schwur für die zweite Amtszeit schon zum zweiten Mal ab. Bereits am Vortag hatte der oberste Richter des Landes, John Roberts, dem ersten schwarzen Präsidenten der Vereinigten Staaten den Amtseid in einer kurzen, bescheidenden Zeremonie im Weißen Haus abgenommen. Gesetzlich vorgesehener Termin ist eigentlich der 20. Januar. Seit 1821 wird das öffentliche Zeremoniell aber traditionell auf den Montag danach verschoben, wenn dieses Datum auf einen Sonntag fällt.

„Du hast es nicht vermasselt.“

Sasha Obama, elfjährige Tochter des US-Präsidenten, zu ihrem Vater

Obama bekam Lob von seiner Tochter. Nachdem er im Weißen Haus den Amtseid auf die Familienbibel abgelegt hatte, umarmte die Elfjährige ihren Vater und sagte „Gut gemacht, Papa“, wie dank eines TV-Mikrofons zu hören war. „Ich hab’s geschafft“, antwortete Obama. Sasha entgegnete: „Du hast es nicht vermasselt.“ Dabei bezog sie sich offenbar auf den ersten Amtseid Obamas 2009, als er wegen eines Versprechers bei der Eidesformel noch mal von vorne anfangen musste.

Obama war im November im Amt bestätigt worden. Es ist seine zweite und letzte Amtszeit.

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