Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterhält sich in Bagdad mit dem Präsidenten des Irak, Muhammad Fuad Masum. Foto: Maurizio Gambarini
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterhält sich in Bagdad mit dem Präsidenten des Irak, Muhammad Fuad Masum. Foto: Maurizio Gambarini

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterhält sich in Bagdad mit dem Präsidenten des Irak, Muhammad Fuad Masum. Foto: Maurizio Gambarini

Verteidigungsministerin von der Leyen trifft in Bagdad den Oberbefehlshaber der irakischen Armee, General Babaker Baderkhan Shawkat Zebari. Foto: Maurizio Gambarini

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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterhält sich in Bagdad mit dem Präsidenten des Irak, Muhammad Fuad Masum. Foto: Maurizio Gambarini

Erbil (dpa) – Zum Abschluss ihrer zweitägigen Irak-Reise hat sich Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ein Bild von der Ausbildung kurdischer Peschmerga-Kämpfer an deutschen Waffen gemacht.

Dabei stellte sie am Montag in der nordirakischen Kurden-Hauptstadt Erbil erneut weitere Waffenlieferungen in Aussicht. «Ich glaube, es ist richtig, mit großer Aufmerksamkeit hier auch die Unterstützung sehr klug auch weiter einzusetzen», sagte sie. «Denn wir wissen, dass die Peschmerga nicht nur für ihr Land einstehen, sondern für uns alle einstehen.»

Deutschland hat bereits 10 000 Peschmerga-Kämpfer mit Waffen im Wert von 70 Millionen Euro für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgerüstet. Dazu zählen 16 000 Sturmgewehre, 10 000 Handgranaten, aber auch Panzerabwehrraketen und gepanzerte Fahrzeuge. Die Unterstützung ist hoch umstritten, weil sie gegen den bisherigen Grundsatz verstößt, keine Waffen in Krisengebiete zu liefern. Nur für Israel wird schon lange eine Ausnahme gemacht.

Die Kurden wünschen sich unter anderem weitere panzerbrechende Waffen, gepanzerte Fahrzeuge und Munition. «Wir werden genau hinhören, was gebraucht wird», sagte von der Leyen. Das werde dann sehr genau geprüft und innerhalb der Bundesregierung abgestimmt.

In den kommenden Wochen sollen auch etwa 100 deutsche Militärausbilder nach Erbil geschickt werden. An den Luftangriffen der USA gegen die Terrormiliz will sich Deutschland aber nicht beteiligen.

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