Flüchtlingskind
Ein kleiner Kongolese im Flüchtlingslager Mugunga bei Goma. Foto: Eva Krafczyk/Archiv

Ein kleiner Kongolese im Flüchtlingslager Mugunga bei Goma. Foto: Eva Krafczyk/Archiv

Zwischen Januar 2010 und Dezember 2013 zählten die Vereinten Nationen im Kongo 3635 Fälle von Vergewaltigungen oder anderen Formen sexueller Gewalt. Foto: Stephen Morrison

Ein kleiner Kongolese im Flüchtlingslager Mugunga bei Goma. Foto: Eva Krafczyk/Archiv

Im rohstoffreichen Ost-Kongo kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Foto: Stringer/Archiv

dpa, Bild 1 von 4

Ein kleiner Kongolese im Flüchtlingslager Mugunga bei Goma. Foto: Eva Krafczyk/Archiv

New York (dpa) - Die Friedenstruppe der Vereinten Nationen im Kongo und die Streitkräfte des afrikanischen Landes stehen vor einer Offensive gegen die Rebellengruppe FDLR.

UN-Sprecher Stéphane Dujarric begründete dies am Montag unter anderem damit, dass die Miliz eine Frist zur bedingungslosen Kapitulation am 2. Januar habe verstreichen lassen. Ein Plan für das militärische Vorgehen sei bereits ausgearbeitet worden. Soldaten der UN-Mission für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo (Monusco) seien vorbereitend in Stellung gebracht worden.

UN-Truppen im Kongo
Ein kleiner Kongolese im Flüchtlingslager Mugunga bei Goma. Foto: Eva Krafczyk/Archiv

Ein kleiner Kongolese im Flüchtlingslager Mugunga bei Goma. Foto: Eva Krafczyk/Archiv

Zwischen Januar 2010 und Dezember 2013 zählten die Vereinten Nationen im Kongo 3635 Fälle von Vergewaltigungen oder anderen Formen sexueller Gewalt. Foto: Stephen Morrison

Ein kleiner Kongolese im Flüchtlingslager Mugunga bei Goma. Foto: Eva Krafczyk/Archiv

Im rohstoffreichen Ost-Kongo kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Foto: Stringer/Archiv

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Zwischen Januar 2010 und Dezember 2013 zählten die Vereinten Nationen im Kongo 3635 Fälle von Vergewaltigungen oder anderen Formen sexueller Gewalt. Foto: Stephen Morrison

FDLR ist die Abkürzung für «Forces Démocratiques de Libération du Rwanda» («Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas»). Ziel der Miliz ist es, die Regierung von Ruanda zu entmachten. Ihre Basis hat sie im Ost-Kongo. Die UN werfen ihr Menschenrechtsverletzungen vor.

Soldaten der Monusco und des Kongos hatten zuvor in der Grenzprovinz Süd-Kivu von burundischen Rebellen gehaltene Stützpunkte zurückerobert. Der rohstoffreiche Osten des Kongos wird seit Jahren von verschiedenen, teils grenzübergreifenden Rebellengruppen terrorisiert. Mit mehr als 20 000 Soldaten ist die dortige Monusco-Truppe die größte ihrer Art weltweit.

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