US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald Trump im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Foto: Evan Vucci

US-Präsident Donald Trump im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Foto: Evan Vucci

Unterstützer des «Deferred Action for Childhood Arrivals»-Programms (DACA) demonstrieren in Los Angeles. Viele Immigranten, die als Kinder illegaler Einwanderer in die USA gekommen waren, erhielten mit DACA eine Arbeitserlaubnis und wurden von Ausweisung geschützt. Foto: Richard Vogel

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US-Präsident Donald Trump im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Foto: Evan Vucci

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump beendet ein Programm aus der Zeit Barack Obamas, das Hunderttausende Söhne und Töchter illegaler Einwanderer vor Abschiebung schützt.

Trump überließ es seinem Justizminister Jeff Sessions, die Entscheidung zu verkünden. Sessions sagte, das Programm sei verfassungswidrig. Nun soll der Kongress bis zum Frühjahr 2018 eine Lösung finden. Solange sind die sogenannten «Dreamers» (Träumer) vor Deportation geschützt.

Demo der «Dreamers»
US-Präsident Donald Trump im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Foto: Evan Vucci

US-Präsident Donald Trump im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Foto: Evan Vucci

Unterstützer des «Deferred Action for Childhood Arrivals»-Programms (DACA) demonstrieren in Los Angeles. Viele Immigranten, die als Kinder illegaler Einwanderer in die USA gekommen waren, erhielten mit DACA eine Arbeitserlaubnis und wurden von Ausweisung geschützt. Foto: Richard Vogel

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Unterstützer des «Deferred Action for Childhood Arrivals»-Programms (DACA) demonstrieren in Los Angeles. Viele Immigranten, die als Kinder illegaler Einwanderer in die USA gekommen waren, erhielten mit DACA eine Arbeitserlaubnis und wurden von Ausweisung geschützt. Foto: Richard Vogel

Insgesamt geht es um schätzungsweise 750 000 bis 800 000 Menschen. Sie sind in den USA groß geworden und zur Schule gegangen, die allermeisten arbeiten und bezahlen ihre Steuern. Sie kennen keine andere Heimat. Das Dekret räumt ihnen im Rahmen des DACA-Programms eine Arbeitserlaubnis ein und schützt sie so vor Abschiebungen.

Trump verteidigte die von seinem Justizminister verkündete Entscheidung. Es bereite ihm keine Freude, junge Erwachsene für die Handlungen ihrer Eltern zu bestrafen, heißt es in einer vom Weißen Haus veröffentlichten Stellungnahme des Präsidenten. Er müsse aber Recht und Gesetz beachten.

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