Lakhdar Brahimi
Nach der ersten Runde der Gespräche kann der UN-Vermittler Brahimi kein «substanzielles» Ergebnis präsentieren. Foto: Valentin Flauraud

Nach der ersten Runde der Gespräche kann der UN-Vermittler Brahimi kein «substanzielles» Ergebnis präsentieren. Foto: Valentin Flauraud

dpa

Nach der ersten Runde der Gespräche kann der UN-Vermittler Brahimi kein «substanzielles» Ergebnis präsentieren. Foto: Valentin Flauraud

Genf (dpa) - Die syrischen Bürgerkriegsgegner haben bei ihren einwöchigen Gesprächen in Genf keine Einigung über einen Weg zum Frieden erzielt.

Am Freitag kamen sie zu einer abschließenden Beratung zusammen, bei der es aber nach Angaben des UN-Syrien-Vermittlers Lakhdar Brahimi lediglich um Modalitäten einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde gehen soll.

Angestrebt werde, dass sich die Delegationen der Regierung und der Opposition nach einer etwa einwöchigen Pause für interne Konsultationen erneut in der Schweiz treffen. Substanzielle Ergebnisse seien in der ersten Verhandlungsrunde bedauerlicherweise nicht möglich gewesen, sagte Brahimi am Donnerstagabend. Die Positionen der Konfliktgegner lägen weit auseinander.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte in Berlin, das Ringen um Frieden für Syrien habe sich erwartungsgemäß als «sehr schwierig» erwiesen. «Wir setzen aber unsere Suche nach Wegen zu Fortschritten fort.» In Oppositionskreisen hieß es, Vertreter ihrer Delegation würden von Genf aus zur Sicherheitskonferenz nach München reisen. Dort wollten sie unter anderem mit US-Außenminister John Kerry sprechen.

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