Kampagne gegen Erleichterung der Einbürgerung
Einbürgerungsgegner werben für ein Nein. Foto: Alessandro Della Valle

Einbürgerungsgegner werben für ein Nein. Foto: Alessandro Della Valle

dpa

Einbürgerungsgegner werben für ein Nein. Foto: Alessandro Della Valle

Bern (dpa) - Die Schweizer entscheiden heute bei einer Volksabstimmung, ob Enkel von Einwanderern leichter eingebürgert werden sollen. Die Regierung will das Prozedere für gut integrierte junge Leute bis 25 Jahre vereinfachen.

Etwa 25.000 Menschen kämen in Frage. Die nationalkonservative Schweizerische Volkspartei (SVP) ist dagegen und warnt, dies öffne Extremisten Tür und Tor.

Darüber hinaus werden die Schweizer bei einer zweiten Abstimmungsvorlage über eine Einkommenssteuerreform für Holdingfirmen entscheiden. Die Dachunternehmen sollen zwar mehr Steuern zahlen, aber dafür anders begünstigt werden, damit sie nicht abwandern. Gegner befürchten massive Einnahmenverluste des Staates und in der Folge eine baldige Erhöhung der Einkommenssteuer.

In einer regionalen Volksabstimmung entscheiden die Graubündner zudem, ob sich der Kanton für die Olympischen Winterspiele 2026 bewerben darf.

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