Demostration für DACA in Mexiko
Donald Trump macht im Kampf gegen illegale Einwanderung ernst: Das "Dreamers"-Programm seines Vorgängers Barack Obama wird beendet.

Donald Trump macht im Kampf gegen illegale Einwanderung ernst: Das "Dreamers"-Programm seines Vorgängers Barack Obama wird beendet.

Eduardo Verdugo

Donald Trump macht im Kampf gegen illegale Einwanderung ernst: Das "Dreamers"-Programm seines Vorgängers Barack Obama wird beendet.

Los Angeles. In vielen US-Städten sind Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das von Präsident Donald Trumps beschlossene Ende eines Programms zum Schutz von jungen Immigranten zu demonstrieren. In Washington versammelten sich am Dienstag (Ortszeit) Hunderte Demonstranten vor dem Weißen Haus, noch bevor Justizminister Jeff Sessions die Entscheidung verkündete. In New York wurden 34 Menschen bei Sitz-Protesten in der Nähe des Trump Tower festgenommen, teilte die Polizei mit. Auch in Städten wie Denver, Los Angeles, San Francisco und Minneapolis protestierten Bürgerrechtler.

Trump habe lange gesagt, er liebe die Dreamers, sagte Gustavo Torres von der Einwanderer-Organisation Casa der „Washington Post“. „Er hat uns belogen.“

Das von Trumps Amtsvorgänger Barack Obama per Dekret erlassene DACA-Programm räumt Hunderttausenden Kindern von illegalen Einwanderern eine Arbeitserlaubnis ein und schützt die sogenannten „Dreamers“ (Träumer)so vor der Abschiebung. Sessions sagte, das Programm sei verfassungswidrig. Nun soll der Kongress bis zum Frühjahr 2018 eine Lösung finden. Insgesamt geht es um schätzungsweise 750 000 bis 800 000 Menschen. Sie sind in den USA groß geworden und zur Schule gegangen, die allermeisten arbeiten und bezahlen ihre Steuern. dpa

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