In rund 170 Kommunen konnte bereits am Sonntag gewählt werden. Foto: Pedersen/NTB scanpix
In rund 170 Kommunen konnte bereits am Sonntag gewählt werden. Foto: Pedersen/NTB scanpix

In rund 170 Kommunen konnte bereits am Sonntag gewählt werden. Foto: Pedersen/NTB scanpix

dpa

In rund 170 Kommunen konnte bereits am Sonntag gewählt werden. Foto: Pedersen/NTB scanpix

Oslo (dpa) - Rund 3,8 Millionen Norweger sind aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Umfragen sagen ein knappes Rennen zwischen Konservativen und Sozialdemokraten voraus.

Beide großen Parteien werden allerdings Koalitionspartner brauchen. Entscheidend für den Ausgang der Wahl wird wohl, welche Kleinen heute den Sprung ins Parlament schaffen.

Die konservative Ministerpräsidentin Erna Solberg geht von einem erneuten Sieg aus. «Die letzten Umfragen zeigen, dass das in Reichweite ist», sagte sie, nachdem sie in Bergen selbst ihre Stimme abgegeben hatte. «Ich bin bereit für vier weitere Jahre», betonte die Vorsitzende der Partei Høyre der Nachrichtenagentur NTB zufolge.

Zuletzt führte Solberg eine bürgerliche Minderheitsregierung mit der rechtspopulistischen Fortschrittspartei (FRP), die von der christlichen KRF und der liberalen Venstre unterstützt wurde.

Im Durchschnitt der Meinungsumfragen aus der vergangenen Woche liegt Solbergs Partei laut NTB bei 24,1 Prozent. Das bürgerliche Lager hätte eine hauchdünne Mehrheit vor dem sozialdemokratischen um Herausforderer Jonas Gahr Støre von der Arbeiterpartei. Erste Prognosen werden kurz nach Schließung der Wahllokale um 21.00 Uhr erwartet.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer