US-Außenminister John Kerry (l.) unterhält sich am Ufer des Mekong-Flusses in Vietnam mit Vo Ban Tam, einem 70-jährigem, ehemaligen Viet-Cong-Guerilla-Kämpfer, der beim Angriff auf sein Patrouillenboot mitgewirkt hatte.
US-Außenminister John Kerry (l.) unterhält sich am Ufer des Mekong-Flusses in Vietnam mit Vo Ban Tam, einem 70-jährigem, ehemaligen Viet-Cong-Guerilla-Kämpfer, der beim Angriff auf sein Patrouillenboot mitgewirkt hatte.

US-Außenminister John Kerry (l.) unterhält sich am Ufer des Mekong-Flusses in Vietnam mit Vo Ban Tam, einem 70-jährigem, ehemaligen Viet-Cong-Guerilla-Kämpfer, der beim Angriff auf sein Patrouillenboot mitgewirkt hatte.

Alex Brandon

US-Außenminister John Kerry (l.) unterhält sich am Ufer des Mekong-Flusses in Vietnam mit Vo Ban Tam, einem 70-jährigem, ehemaligen Viet-Cong-Guerilla-Kämpfer, der beim Angriff auf sein Patrouillenboot mitgewirkt hatte.

Ca Mau. Ihre erste Begegnung vor fast 50 Jahren hatte blutig geendet, nun reichten sich John Kerry und Vo Ban Tam freundschaftlich die Hand. Bei einem Besuch im vietnamesischen Mekong-Delta traf Kerry, der inzwischen Außenminister ist, am Samstag den Krabbenfischer Tam, dessen Vietcong-Einheit am 28. Februar 1969 ein von Kerry kommandiertes Boot in einen Hinterhalt gelockt hatte.

„Ich bin froh, dass wir beide leben“, sagte Kerry zur Begrüßung. Die beiden sprachen über die Geschehnisse von damals. Kerry hatte sein Boot aus dem Hinterhalt retten können, war an Land gegangen und hatte einen der Angreifer erschossen.

„Er war ein guter Soldat“, erinnerte sich der frühere Vietcong-Kommandeur Tam an den Erschossenen. Es habe sich um den damals 24 Jahre alten Ba Tanh gehandelt. Dieser Name war Kerry bislang nicht bekannt gewesen.

Kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt war der US-Außenminister zu einem Besuch nach Vietnam gereist. Dabei besuchte er auch erstmals seit dem Krieg sein früheres Einsatzgebiet im Süden des Landes. Kerry war ein hoch dekorierter US-Soldat im Vietnam-Krieg. Nach seiner Rückkehr in die USA hatte er öffentlich gegen diesen Krieg mobil gemacht. pw/AFP

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