Zum Gedenken an die Gefallenen werden an einer Steinplatte rote Blumen befestigt. Foto: Sedat Suna
Zum Gedenken an die Gefallenen werden an einer Steinplatte rote Blumen befestigt. Foto: Sedat Suna

Zum Gedenken an die Gefallenen werden an einer Steinplatte rote Blumen befestigt. Foto: Sedat Suna

Im australischen Sydney nahmen Veteranen der blutigen Schlacht an einer Parade zum ANZAC-Day teil. Foto: Nikki Short

Salutschüsse zum Gedenken an die vielen tausend Gefallenen. Militärisch war das Landeunternehmen der Alliierten ein Desaster. Foto: Matt Roberts

Die Orden eines Veterans der Schlacht am Rande einer Parade in Sydney. Foto: Joel Carrett

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Zum Gedenken an die Gefallenen werden an einer Steinplatte rote Blumen befestigt. Foto: Sedat Suna

Sydney (dpa) - Hunderttausende Australier haben islamistischen Anschlagsdrohungen getrotzt und der Toten der Schlacht von Gallipoli vor 100 Jahren gedacht. In zahlreichen Städten gab es Märsche und Kundgebungen.

In der Schlacht gegen das Osmanische Reich hatten mehr als 250 000 Briten, Australier, Neuseeländer und Franzosen unter großen Verlusten vergeblich versucht, die Herrschaft über den Bosporus zu erlangen. Die schwere Niederlage befeuerte das australische Streben nach Eigenständigkeit und Unabhängigkeit vom britischen Empire.

Im Vorfeld des Gedenktages waren drei junge Männer in Melbourne festgenommen worden, die einen Anschlag während der Feierlichkeiten geplant haben sollen. In Großbritannien war zudem ein 14-Jähriger festgenommen worden, der laut Polizei in zwei Fällen zu terroristischen Taten in Australien angestiftet haben soll.

Die Schlacht von Gallipoli hatte mit der Landung der Alliierten am 25. April 1915 begonnen. An der türkischen Gedenkfeier an den Dardanellen nahmen am Freitag und Samstag neben anderen die Regierungschefs Australiens und Neuseelands, Tony Abbott und John Key, sowie der britische Thronfolger Prinz Charles und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan teil.

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