Seit der Niederschlagung des Putschversuchs sind in der Türkei knapp 130.000 Staatsbedienstete entlassen worden. Foto: Sedat Suna
Seit der Niederschlagung des Putschversuchs sind in der Türkei knapp 130.000 Staatsbedienstete entlassen worden. Foto: Sedat Suna

Seit der Niederschlagung des Putschversuchs sind in der Türkei knapp 130.000 Staatsbedienstete entlassen worden. Foto: Sedat Suna

dpa

Seit der Niederschlagung des Putschversuchs sind in der Türkei knapp 130.000 Staatsbedienstete entlassen worden. Foto: Sedat Suna

Saylorsburg. Der türkische Geistliche Fethullah Gülen hat den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan direkt für den Putschversuch vom 15. Juli in der Türkei verantwortlich gemacht. „In den vergangenen Tagen kamen so viele Beweise ans Licht, dass dies zur Gewissheit wird“, sagte Gülen in einem gemeinsamen Interview der Deutschen Presse-Agentur, der Wochenzeitung „Die Zeit“ und der spanischen Tageszeitung „El País“ in seinem Exil in den USA.

 

Erdogan habe den Coup Jahre im voraus geplant. „Er hat nun auf die richtige Gelegenheit gewartet“, sagte Gülen, der seit 1999 im US-Bundesstaat Pennsylvania lebt. Die türkische Regierung macht ihrerseits Gülen und seine regierungskritische Hizmet-Bewegung für den Putschversuch verantwortlich und fordert die Auslieferung des 78-Jährigen. dpa

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