Anhänger der "Goldenen Morgenröte" im vergangenen November bei einer Demonstration in Athen. Foto: Alkis Konstantinidis
Anhänger der "Goldenen Morgenröte" im vergangenen November bei einer Demonstration in Athen. Foto: Alkis Konstantinidis

Anhänger der "Goldenen Morgenröte" im vergangenen November bei einer Demonstration in Athen. Foto: Alkis Konstantinidis

dpa

Anhänger der "Goldenen Morgenröte" im vergangenen November bei einer Demonstration in Athen. Foto: Alkis Konstantinidis

Athen (dpa) - In Griechenland muss ein weiterer Abgeordneter der Neonazipartei Goldene Morgenröte (Chrysi Avgi) in Untersuchungshaft. Efstathios Boukouras wird vorgeworfen, in leitender Funktion Mitglied einer kriminellen Vereinigung zu sein.

Wegen desselben Vorwurfs kamen bereits Samstagnacht die Abgeordneten Giorgos Germenis und Panagiotis Iliopoulos in Untersuchungshaft. Alle drei hatten im Vorfeld ihre Unschuld beteuert und sehen sich als Opfer politischer Verfolgung.

Durch die Inhaftierung der drei Abgeordneten ist die Fraktion der Goldenen Morgenröte von 18 auf nunmehr 12 Abgeordnete geschrumpft. Seit Anfang Oktober 2013 sitzen bereits Parteichef Nikos Michaloliakos und zwei weitere Abgeordnete wegen derselben Vorwürfe in U-Haft. Noch drei Parlamentarier sind unter Auflagen auf freiem Fuß. Auslöser für das harte Vorgehen von Politik und Justiz gegen die Goldene Morgenröte war die Ermordung des antifaschistischen Rappers Pavlos Fyssas am 18. September nahe Piräus.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer