Auf dem zentralen Revolutionsplatz in der Hauptstadt Havanna nahmen die Menschen Abschied von Fidel Castro. Am Sonntag soll Castro in Santiago bestattet werden.
Auf dem zentralen Revolutionsplatz in der Hauptstadt Havanna nahmen die Menschen Abschied von Fidel Castro. Am Sonntag soll Castro in Santiago bestattet werden.

Auf dem zentralen Revolutionsplatz in der Hauptstadt Havanna nahmen die Menschen Abschied von Fidel Castro. Am Sonntag soll Castro in Santiago bestattet werden.

Lisette Poole

Auf dem zentralen Revolutionsplatz in der Hauptstadt Havanna nahmen die Menschen Abschied von Fidel Castro. Am Sonntag soll Castro in Santiago bestattet werden.

Havanna (dpa) - Nach der großen Trauerfeier für den verstorbenen kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro soll die Urne mit den sterblichen Überresten ab Mittwoch auf eine Trauerreise gehen. Zunächst hatten hunderttausende Menschen die Gelegenheit, auf dem zentralen Revolutionsplatz in der Hauptstadt Havanna Abschied von dem im Alter von 90 Jahren gestorbenen Castro zu nehmen. Auf seinen Wunsch hin war die Leiche eingeäschert worden. Die Urne soll über verschiedene Städte und Ortschaften zur 900 Kilometer von Havanna entfernten Stadt Santiago de Cuba gebracht. Dort soll Castro am Sonntag bestattet werden. Castro war am Freitagabend gestorben.

Er hatte das Land 47 Jahre regiert und sich 2006 aus der aktiven Politik zurückgezogen. Der Annäherung Kubas an den einstigen Erzfeind USA stand er skeptisch gegenüber, aber er ließ seinen Buder und Nachfolger, Staatschef Raúl Castro, gewähren. Völlig offen ist, ob der künftige US-Präsident die Annäherungspolitik der USA fortsetzen wird. So gibt es seit einiger Zeit wieder einen Post- und Flugverkehr, sowie Schiffsverbindungen zwischen beiden Staaten. Nach der Revolution 1959 hatte sich Castro an die Sowjetunion angelehnt, die Stationierung sowjetischer Atomraketen brachte die Welt 1962 an den Rande eines Atomkriegs. Mittlerweile gibt es einige Reformen, so beantragen viele Kubaner Lizenzen, um private Unternehmen zu gründen, gerade die familiären Restaurants sind bei Touristen sehr beliebt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer