Im südafrikanischen Parlament flogen vor der jährlichen Rede zur Lage der Nation die Fäuste.

Fäuste und Proteste vor Präsidenten-Rede
Rotgekleidete Abgeordnete der linksgerichteten Ökonomischen Freiheitskämpfer (EFF) werden am 09.02.2017 im Parlament in Kapstadt von Sicherheitskräften aus dem Parlament gezerrt. Staatschef Zuma konnte seine Rede zur Lage der Nation vor dem Parlament in Kapstadt wegen der Proteste erst mit rund eineinhalb Stunden Verzögerung halten. Foto: Sumaya Hisham/REUTERS POOL/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Rotgekleidete Abgeordnete der linksgerichteten Ökonomischen Freiheitskämpfer (EFF) werden am 09.02.2017 im Parlament in Kapstadt von Sicherheitskräften aus dem Parlament gezerrt. Staatschef Zuma konnte seine Rede zur Lage der Nation vor dem Parlament in Kapstadt wegen der Proteste erst mit rund eineinhalb Stunden Verzögerung halten. Foto: Sumaya Hisham/REUTERS POOL/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Sumaya Hisham

Rotgekleidete Abgeordnete der linksgerichteten Ökonomischen Freiheitskämpfer (EFF) werden am 09.02.2017 im Parlament in Kapstadt von Sicherheitskräften aus dem Parlament gezerrt. Staatschef Zuma konnte seine Rede zur Lage der Nation vor dem Parlament in Kapstadt wegen der Proteste erst mit rund eineinhalb Stunden Verzögerung halten. Foto: Sumaya Hisham/REUTERS POOL/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Kapstadt. Im südafrikanischen Parlament ist es vor der jährlichen Rede zur Lage der Nation des Präsidenten zu einem schweren Eklat gekommen: Fäuste flogen und Abgeordnete der Opposition wurden am Donnerstag von Sicherheitskräften aus dem Plenum gezerrt. Die Parlamentspräsidentin verwies die Abgeordneten der linksgerichteten Ökonomischen Freiheitskämpfer (EFF) nach anhaltenden Protesten gegen Präsident Jacob Zuma des Saals. Sie wurden mit Gewalt von Sicherheitskräften aus dem Plenum geschleppt. Die Abgeordneten der größten Oppositionspartei, die Demokratische Allianz (DA), verließen kurz darauf ebenfalls das Plenum. Staatschef Zuma konnte seine Rede vor dem Parlament in Kapstadt wegen der Proteste erst mit rund eineinhalb Stunden Verzögerung halten.

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